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»Gesellschaftliche Meilensteine« Selbst Aktiv seit 10 Jahren Einsatz für Behinderte

vom 08.03.2012

Vorwärts im März 2012 - Arbeitsgemeinschaften in der SPD über Selbst Aktiv

www.vorwaerts.de

Sie ist eine der drei jüngsten Arbeitsgemeinschaften der SPD – und feiert dennoch im kommenden März ihr zehnjähriges Bestehen.

2002 als  Arbeitskreis gegründet, kann das Netzwerk behinderter Menschen in der SPD, „Selbst Aktiv“, bereits auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. „Gesellschaftliche Meilensteine wie die Verfassungsergänzung zu Gunsten behinderter Menschen und die Einbeziehung behinderter Menschen in das Antidiskriminierungsgesetz gehen auf unsere Initiative zurück“, sagt Karl Finke.

Er ist Gründer, Initiator und seit 2002 durchgehend Sprecher von „Selbst Aktiv“. „Wir sind sehr gut vernetzt in den Behindertenverbänden“, erklärt Finke den Erfolg der kleinen, aber schlagkräftigen Gruppe. Den Beschluss des Parteitags im Dezember, „Selbst Aktiv“ als Arbeitsgemeinschaft anzuerkennen, empfindet Finke als „erhebliche Aufwertung“.
Seine Forderung geht aber noch weiter:
„Behinderte sollten in allen Gremien der SPD vertreten sein, um für sich selbst  reden und entscheiden zu können.“ Umgekehrt gelte aber auch: „Jede und jeder, der sich zu unseren Werten bekennt, kann Mitglied von „Selbst Aktiv“ werden, egal ob er oder sie in der SPD ist.“ Sprecher könnten allerdings nur Menschen mit Behinderung werden.

 „Unser Parteileben soll so organisiert sein, dass Menschen mit Behinderung ungehindert und gleichberechtigt daran
teilhaben können.“ Diesen Grundsatz hat der SPD-Parteivorstand Ende vergangenen Jahres beschlossen. Karl
Finke und seine Mitstreiter wollen dafür sorgen, dass er nun auch umgesetzt wird. Von einem behindertenpolitschen
Profil würden am Ende alle profitieren, ist Finke überzeugt. „Schließlich sind wir die einzige Partei, die in allen Bundesländern mit einer Behindertenorganisation vertreten ist.“