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Malu Dreyer macht nicht nur Menschen mit einer Behinderung Mut und Lust auf Politik.

vom 02.10.2012

Pressemitteilung von „Selbst Aktiv“, der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD, Malu Dreyer, die Sozialministerin von Rheinland-Pfalz, als Ministerpräsidentin vorzuschlagen:

Die Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD unterstützt den Vorschlag der SPD Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer als neue Ministerpräsidentin vorzuschlagen. Sie ist im doppelten Sinne ein Gewinn für eine demokratische Gesellschaft: Frauen sind in Spitzenpositionen der Politik noch immer unterrepräsentiert und Menschen mit einer Behinderung nur vereinzelt politische Mitentscheider. Eigentlich macht sie im dreifachen Sinne Mut, da bei Frauen mit einer Behinderung wird häufig bereits von einer doppelten Beeinträchtigung gesprochen wird.

Ihre MS hat ihren politischen Weg nicht beeinträchtigt. Als Sozialministerin in Rheinland-Pfalz hat Malu Dreyer mit Rückendeckung des Ministerpräsidenten Kurt Beck zügig und engagiert Rheinland-Pfalz zu einem behindertenpolitischen Vorreiterland gestaltet. Als erstes Bundesland einen Aktionsplan zur Gleichstellung behinderter Menschen im Rahmen der UN-Behindertenrechtskonvention vorgelegt zu haben, unbürokratisch Vorbereiter beim Budget für Arbeit zu sein und mit knapp über 4 % die geringste Quote ausgesonderter Schülerinnen und Schüler aus der Regelschule zu haben, sind Markenzeichen, die Malu Dreyer mitentschieden oder wesentlich mitbefördert hat.

Wir hoffen, dass Malu Dreyer auch in ihrer neuen Aufgabe die Solidarität zu uns behinderten Menschen beibehält und fordern alle Bundes- und Landesregierungen auf: Auch Menschen mit einer Behinderung haben Kompetenz und Durchsetzungsvermögen. Fördert und unterstützt sie auf Landes und Bundesebene, so Karl Finke.